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Wann
6 Sep 2019
9:00 bis 18:30 Uhr
Wo
HAW Hamburg
Finkenau 35, 22081Hamburg

No limits?! – Wissenschaft und Kultur für alle …

Am 6. September 2019 veranstalten die Hamburg Open Online University (HOOU) und stARTconference e.V. gemeinsam das stARTcamp meets HOOU. Motto der Veranstaltung «No limits?! Wissenschaft und Kultur für alle». An diesem Tag diskutieren Wissenschaftler/innen, Forschende, Kulturschaffende, Kreative und Künstler/innen darüber, wie Inhalte aus Wissenschaft und Kultur einem möglichst breiten Publikum zur Verfügung gestellt und digital vermittelt werden können. Die Digitalisierung bietet dazu nicht nur neue Möglichkeiten mit niedrigschwelligen, multimedialen Techniken, sondern verändert auch Gewohnheiten und Ansprüche der Öffentlichkeit: Wer öffentliches Geld erhält, soll möglichst viele Menschen an den Arbeitsergebnissen und manchmal auch -prozessen teilhaben lassen. Diese Inhalte und Informationen sollen nicht nur für vorgebildete Menschen zugänglich sein. Aber welche Möglichkeiten gibt es dafür konkret? Welche Erfahrungen wurden bereits gesammelt? Welche Ideen haben sich dabei bewährt, welche als weniger erfolgreich erwiesen? Was können Hochschulen und Kultureinrichtungen voneinander lernen?


start.camps sind Netzwerktreffen zum Thema «Digitales im Kultursektor». Sie sind aus den stARTconferences 2009-11 hervorgegangen. Mit dem stARTcamp meets HOOU probieren wir eine Mischform aus Konferenz und Barcamp aus. Das Programm besteht zu einem Teil aus einer Keynote. Der andere Teil besteht aus 4- 5 parallelen Sessions à 45 min, wie man sie von Barcamps kennt. Auf diese Weise wollen wir die Stärken von Konferenz und Barcamp in einem Format vereinen. Das stARTcamp meets HOOU richtet sich an alle, die sich für den digitalen Wandel im Wissenschafts- und Kulturbereich interessieren: Mitarbeitende von Hochschulen, Bibliotheken, Bildungs- und Kultureinrichtungen, Kreative und Kulturschaffende sowie eine interessierte Öffentlichkeit.
Denn das Programm lebt auch von eurer aktiven Beteiligung. Stellt eine Frage, moderiert eine Diskussionsrunde, bietet einen Workshop an, haltet einen Vortrag oder berichtet einfach in den sozialen Medien mit dem Hashtag #schh19. Spontane Session-Vorschläge könnt ihr am Tag der Veranstaltung in der Eröffnungsrunde machen - oder bereits im Vorfeld hier ankündigen.
Die Themen und Diskussion jeder Session werden auf einem Poster dokumentiert, das in der Abschlussrunde im Plenum kurz präsentiert wird.

Wichtige Bestandteile der Veranstaltung sind die Vernetzung und der interdisziplinäre Austausch zwischen Wissenschaftler/innen und Kulturschaffenden.

2019 veranstalten der stARTconference e.V. und das Multimedia Kontor Hamburg zusammen mit der Hamburg Open Online University (HOOU) sowie der HAW Hamburg gemeinsam das Camp. Dank dieser Partnerschaft ist die Teilnahme am stARTcamp meets HOOU kostenlos. Das Organisationsteam setzt sich aus Mitarbeitern der Veranstalter zusammen.

Programm

Es wird eine Keynote, 5 Blöcke mit jeweils 4 bis 5 parallel stattfindenden Sessions sowie eine Abschlussdiskussion geben. Gerne kündigen wir Sessionvorschläge auch schon vorab auf unserer Website an. Einfach per E-Mail an k.schroeder@mmkh.de einreichen. Vielen Dank!
Änderungen vorbehalten!


Der UnPodcast zum „stARTcamp Hamburg meets HOOU“

Am 05.09.2019 geht das AfterwOERk der HOOU@HAW einen ganz besonderen Weg: Als Vorabendveranstaltung zum “stARTcamp Hamburg meets HOOU” wollen wir einen sogenannten UnPodcast wagen! Nach Barcamp- oder Unkonferenz-Manier wollen wir diesmal das Thema völlig offen halten und alle Interessierten einladen, das Gespräch mit einem eigenen Beitrag zum Thema OER (Open Educational Resources) mitzugestalten. Wie immer […]

Begrüßung durch Prof. Dr. Monika Bessenrodt-Weberpals, Vizepräsidentin für Studium und Lehre sowie Gleichstellung an der HAW Hamburg

„Ich war da noch nie drin, aber es ist gut, dass wir sie haben …“ Kultur- und Wissenschaftsorganisationen als Ressource der Gesellschaft

Prof. Dr. Martin Zierold
Ob man es Kulturmarketing nennt, Audience Development oder Community Building – die externe Kommunikation der meisten deutschen Kulturorganisationen ist bis heute geprägt von dem kulturpolitischen Leitsatz „Kultur für alle“. Vor diesem Hintergrund zielt sie darauf, ein bereits vorhandenes oder noch zu gewinnendes Publikum für das zu begeistern, was sie als „den Kern“ ihrer Arbeit begreifen: […]

Bricolage mit „Grenzobjekten“: Zum möglichen Beitrag von offenen Bildungsressourcen und offenem Design für den Erwerb von zukunftssicheren Skills für das Digitale Zeitalter

Dr. Dominic Orr
Bei offenen Bildungsressourcen und offenem Design geht es sowohl um die kritische Überprüfung von bestehendem Wissen als auch um das „Basteln“ (making) als Teil des Lernprozesses. Beides sind auch zentrale Kompetenzen, die wir in der neuen digitalen Welt brauchen. Sie sichern die Handlungsfähigkeit von Personen, die kritisch, spielerisch, gestalterisch und nachhaltig mit ihrer Umwelt umgehen […]

Virtuelle Kunstinstallationen in Virtual-Reality und Augmented-Reality

Sebastian Olariu und Leonhard Onken-Menke
Entwerfe deine eigene Virtual Reality Orgel! OrgelVR ist eine Virtual-Reality-Anwendung für die Oculus Rift (S). Im Rahmen der Ausstellung „Manufaktur des Klangs – 2000 Jahre Orgelbau und Orgelspiel“ des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg können die BesucherInnen sich im Orgelbau probieren. Dabei wählen sie zwischen zwei unterschiedlichen, virtuellen Bauumgebungen. So steht neben einer […]

Macht mehr Podcasts!

Christian Friedrich, Matthias Stier ‏
Warum es sich lohnt zu podcasten – und am Ende gar nicht so schwer ist.

Kultur für alle!? – Ideal oder Anmaßung?

Christian Holst
Kulturwissenschaftler | stARTconference e.V.
Kultureinrichtungen werden immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, nur einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung mit ihrem Angebot zu erreichen, obwohl dieses Angebot von allen finanziert wird. Kulturmarketing, Audience Development oder Outreach- und Diversity-Programme sollen Abhilfe schaffen - bisher mit sehr ernüchternden Ergebnissen. In dieser Session soll in offener Runde diskutiert werden, ob der Anspruch „Kultur für alle“ überhaupt ein sinnvoller Leitsatz sein kann oder eher in die totale Profillosigkeit führt. Und inwieweit ist der Anspruch mit dem digitalen Wandel vereinbar, der dazu führt, dass sich kulturelle Angebote und Interessen immer weiter ausdifferenzieren?

Spielend lernen: Das Spiel als Methode der Vermittlung

Vera Marie Rodewald
Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Bereich Medienkompetenz an der HAW Hamburg
Lernen und Spielen sind seit jeher eng miteinander verbunden. Doch wie lassen sich Lernerlebnisse spielerisch inszenieren? Im Workshop werden analoge und digitale Methoden und Tools für die Gestaltung sowie Programmierung von themenbezogenen Spiel- und Erfahrungsräumen vorgestellt und ausprobiert. Dabei wird aufgezeigt, wie sich schon mit wenig Aufwand, Vorkenntnissen und Material spielerische Lernszenarien für den eigenen Bildungskontext umsetzen lassen.

Die digitale Öffentlichkeitsarbeit der Stabi Hamburg

Markus Trapp
Stabsstelle Social Media | Staatsbibliothek Hamburg
Die Stabi ist nicht nur Hamburgs größte wissenschaftliche Bibliothek, sondern sowohl für die Hochschulangehörigen als auch für alle HamburgerInnen da. Wie sie über ihre gedruckten und elektronischen Bestände und den freien Zugang zum Wissen im Rahmen ihrer Social Media Arbeit informiert, soll einleitende Grundlage dieser Session sein, um im Anschluss mit den Teilnehmenden über die Möglichkeiten der Kulturvermittlung im Web zu diskutieren.

Ownership oder die Macht der Dokumentation

Ann-Kathrin Watolla
Projektkoordination digital.learning.lab | HOOU@TUHH
Im Wissenschafts- und Bildungskontext arbeiten wir immer mehr in interdisziplinären Teams und in Projekten, in denen auch zunehmend Programmier-Tätigkeiten eine Rolle spielen, wobei nicht alle Teammitglieder diese Kompetenzen besitzen. Das kann dazu führen, dass nicht alle Team-Mitglieder gleichmäßig handlungsfähig sind und Ownership für ihr Projekt übernehmen können. Die Frage ist daher: Was brauchen (offene) digitale Projekte, damit alle Mitarbeitenden vor dem Hintergrund unterschiedlicher Kompetenzen Ownership für ihr Projekt erhalten und übernehmen können und welche Rolle kann eine gute Dokumentation dabei spielen? Und wie kann diese Befähigung zu Ownership auch über Projektgrenzen und -laufzeiten hinweg sichergestellt werden, um einen nachhaltigen Wissenstransfer zu ermöglichen?

How to HOOU?

Ellen Pflaum
Teamleitung HOOU@HAW
Was ist diese HOOU überhaupt? Was tragen wir zu offener Bildung bei? Wie kann man mit machen? Fragen über Fragen…in einer Session wird es darauf ein paar Antworten und Anregungen geben. Wir stellen tolle HOOU Projekte vor und entdecken gemeinsam, wie man offene Bildung inner- und außerhalb von Hochschulen gestalten kann.

Mobile Video – Videoproduktion mit Smartphone und Tablet

Jan Oellrich, Philippe Czerlinski
MMlab im MMKH: Medienproduktion und Qualifizierung/HOOU-Projekt
Wie produziere ich Lernvideos einfach und effizient mit meinem Smartphone und Tablet? Mithilfe von Apps für Dreh und Schnittnachbearbeitung ist die Herstellung unterschiedlichster Typen von Lehrvideos einfach und kostengünstig auf dem Smartphone und Tablet umsetzbar. Wir zeigen euch, welche Apps hilfreich sind und welches Zubehör sinnvoll für die Videoproduktion ist. Mit eurem Smartphone könnt ihr Interviewfilme, Veranstaltungs-Dokumentationen, Arbeits- und Unterrichtssituationen und Tutorials schnell, effizient und in guter Qualität erstellen und auf euren Social Media Kanälen und auf Web-Plattformen veröffentlichen.

Online first! Die digitale Wissenskommunikation der SHMH

Anna Symanczyk
Online-Kommunikation für die Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH)
Die Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) baut mit der Strategie „Online first!“ und der damit einhergehenden Prioritäteneinräumung des digitalen Raums ihre Arbeits- und Kommunikationsweise aus. Dazu gehört die Zusammenführung der Sammlungsdatenbanken aller Museen mit dem Ziel, die Sammlungsbestände offen zugängig zu machen, oder Projekte wie Transfer des Wissens, das sich den Ausbau der Sammlungsdatenbank zu einer Wissensdatenbank zum Ziel gesetzt hat, gleichermaßen Projekte wie efoto, in dem städtische Fotobestände zusammengeführt und dargestellt werden. Doch genügt die reine Bereitstellung von Daten nur wenigen, meist nur akademisch forschenden Nutzergruppen. Ziel der SHMH ist es daher, die Inhalte redaktionell aufbereitet und kuratiert zugänglich zu machen und verschiedenartig gestalteten Nutzerbedürfnissen gerecht zu werden. In der Session wird es um die Konzepte und Methoden, die dafür verwendet werden, gehen: u.a. das Webportal, in dem nicht nur die Museen der SHMH, sondern auch ein Magazin zu historischen Themen mit Fokus auf das Storytelling ausgespielt wird.

„Diese jungen Leute“: erfolgreiche Kommunikation von und für Jugendliche(n)

Nicola Wessinghage, Lennart Augustin und Emma Luna Velasco Willems
Agentur Mann beißt Hund
Strategie und Praxis der Peer-to-Peer-Kommunikation: Junge Menschen sind eine sehr heterogene Zielgruppe, mit starker Beziehung zu sozialen Medien und einem hohen Anspruch an die schnelle, direkte und authentische Kommunikation. Wie kann die auf Augenhöhe gelingen? „Peer-to-Peer-Kommunikation“ ist der Ansatz, bei dem Kommunikationsangebote nicht nur für, sondern mit Jugendlichen geplant und umgesetzt werden. Bei Mann beißt Hund folgen wir dieser Strategie und haben seit über einem Jahr feste Schülerreporter*innen im Team. Wir berichten von unseren strategischen Überlegungen, wie wir geeignete junge Mitarbeiter*innen gefunden haben und was in der Praxis zu beachten ist. Schülerreporterin Emma (17) wird aus ihrer Sicht erzählen, wie sie die Zusammenarbeit erlebt und was Jugendlichen besonders wichtig ist.

Don’t be afraid of Urheberrecht – be open.

Andrea Schlotfeldt
Juristische Beratung HOOU@HAW
Immer häufiger kommen offene Materialien (Open Educational Resources = OER) an Hochschulen und in Kultur- und Bildungseinrichtungen zum Einsatz, so auch im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU). Für die Nutzung und Erstellung von OER ist es gut, sich mit den Grundlagen des Urheberrechts und der Systematik der Creative Commons-Lizenzen auszukennen. In der Session wird anhand von Beispielen erläutert, was alles urheberrechtlich geschützt ist, unter welchen Voraussetzungen es trotzdem durch die Allgemeinheit genutzt werden kann (z.B. im Rahmen eines Zitats), welche Module es bei den CC-Lizenzen gibt und was für die Nutzung und Veröffentlichung von CC-lizensiertem Material rechtlich wissenswert ist; z.B. auch für Museen, die erwägen, Fotos ihrer Exponate unter freier Lizenz im Internet zu präsentieren.

Werkstatt-Veranstaltungen mit Expert*innen für alle – dank einer Friseur-App

Jöran Muuß-Merholz
Agentur J&K – Jöran und Konsorten
Bisweilen werden Expertentum und Öffnung für alle als Gegensatz gesehen. Wir haben ein Veranstaltungskonzept entwickelt, dass beides miteinander versöhnen will. Alle sind eingeladen, zwei Tage am Stück eigene digitale und offene Materialien zu entwickeln. Dabei können sie sich Inputs und Beratung von Expert*innen einholen. Damit das organisatorisch funktioniert und gleichzeitig die Expertenrolle geöffnet wird, nutzen wir 1. eine Mischung aus Coworking Space, Flohmarkt und Barcamp und 2. eine App, die eigentlich für Friseure entwickelt wurde. In unserer Session stellen wir das Veranstaltungskonzept der OERcamps Werkstätten (www.oercamp.de/werkstatt/) vor, das wir im Herbst 2019 erstmals erproben. Wir suchen Ideen, Kritik, Feedback und Copycats. 😉

Remix fördern und unterstützen (statt: ‚Vorsagen und abschreiben verboten‘)

Nele Hirsch
eBildungslabor
Remix bedeutet, etwas Bestehendes in kreativer Art und Weise verändern und weiternutzen. Remix steht damit im Widerspruch zu der noch immer vorherrschenden und von vielen verinnerlichten Regel im formalen Bildungssystem: "Vorsagen und abschreiben verboten!" In der Session möchte ich meine Learnings zu Remix aus der praktischen Arbeit mit Open Educational Resorces (OER) vorstellen und diskutieren: Wie befördert und was behindert Remix in rechtlicher, technischer und sozialer Hinsicht? Was können wir für Wissenschaft und Kultur daraus lernen? Und: Wie können wir Remix unterstützen und vor allem auch selbst remixen anstatt das Rad immer wieder neu zu erfinden?

Medien zum Mitmachen machen

Oliver Tacke
Freiberufler ohne coolen Firmennamen
Manchmal staunt man, was es im Internet alles gibt: Lernvideos mit eingebauten Quizzes, interaktive Geschichten, bei denen man selbst entscheidet, wie es weitergeht, virtuelle Rundgänge durch Museen mit 360°-Fotos und einblendbaren Zusatzinformationen ... Medien zum Mitmachen. Wow. Wenn es doch bloß eine kostenlose Software gäbe, mit der man so etwas und viele andere Dinge einfach erstellen könnte!

Resonanz digital erleben

Ruth Warnke, Jonathan Pengl
resonanz.digital ist die neue Bühne des Ensemble Resonanz im Netz. Hier spannt das Ensemble seine Klang- und Gedankenwelt auf und macht sie erfahrbar: vom sinnlichen Nacherleben der Konzerte über die Erkundung von Formaten bis zum Abtauchen in dramaturgische Details. Auf unzähligen Navigationsrouten lässt sie sich erkunden, querweltein durch die Musikgeschichte und zurück. Versammelt wird alles, was das Ensemble zwischen Musik und Leben bewegt. Schnipsel und Sinfonien, große Würfe und Schnapsideen. Bei resonanz.digital geht es um mehr als die Digitalisierung der vorhandenen Bestände: Ein komplexes Netz an inhaltlich-thematischen Verknüpfungen und Querverweisen bietet offene Enden für persönliche Anknüpfungspunkte und ermöglicht zahlreiche individuelle Navigationsrouten durch das Angebot. Explizit für diesen Raum werden neue Werke entstehen, erstmals im Januar 2020 mit einer digital first-Komposition von Alexander Schubert. Entwickelt wurde das Projekt vom Ensemble Resonanz gemeinsam mit WAF GmbH und 21.digital seit Januar 2018 – gefördert über das Programm Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Monika Grütters.

Beyond the Screen – Maker-Sein für alle

Kris Lüdemann und Frederik Engelbrecht
HAW Hamburg in Zusammenarbeit mit HOOU
„Beyond the Screen“ ist eine Online-Lernplattform, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, auch Menschen ohne Vorkenntnisse im Bereich Elektronik, Handwerken und Programmieren den Einstieg in spannende Maker-Projekte zu ermöglichen. Maker, das heißt Ideen haben, Kreativität mit einem Klecks Technik zu verbinden und so zum Beispiel Kleidung zum Leuchten zu bringen, Pflanzen zum Sprechen oder Roboter zum Autogrammschreiben. Dabei sprechen wir alle Interessierten an, egal ob Vorkenntnisse vorhanden sind oder nicht: wer Spaß am Experimentieren und Ausprobieren hat, ist willkommen. Was dabei entstehen kann, ist vollkommen offen: wir wollen einladen zum Anschauen, Probieren und Diskutieren.

Hammaburg Digital

Anais Wiedenhöfer
Archäologisches Museum Hamburg
Wie bringt man die Entstehungsgeschichte einer Stadt ganz ohne eine Ausstellung ihren Bewohner:innen und Besucher:innen näher? Im Forschungsprojekt SmartSquare wurden allerhand digitaler Vermittlungskonzepte erprobt und ausgewertet. Mit Hilfe aller state-of-the-art Technologie und Medien wird hier Wissen im öffentlichen Raum zugänglich gemacht.

Wissensraum Bille Archiv

Felix Egle
HOOU@HCU
Wie können wir analoge und raumbezogene Prozesse und vielfältige, heterogene Erkenntnisse aus der partizipativen Planung - und insbesondere Stadtplanung - in eine übertragbare Form im digitalen Raum denken? Welche Medien bieten sich einerseits an um das analoge Wissen digital zugänglich zu machen? Jedoch auch welche Methoden eignen sich um die digitalen Plattformen zu nutzen um analoge, persönliche und langfristige Teilhabe bei urbanen Planungsfragen zu entwickeln.

Virtual time travels? Digitale Realitäten an Gedenkorten

Dr. Iris Groschek
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Von Interaktion und Storytelling zu Reenactment und Simulation? Hologramme – Immersion – Gamification? Sind das Begriffe, die in der Vermittlung von NS-Geschichte eine Rolle spielen sollten? Wo macht die Einbeziehung digitaler Vermittlung Sinn? Wo wird es übergriffig? Wo wird es überwältigend? Wo wird es verharmlosend? Die Session möchte Begriffe klären und verschiedene Beispiele für aktuell genutzte unterschiedliche Formen von VR und AR an Gedenkstätten aufzeigen und dies zur Grundlage einer Diskussion zu Risiken – und Chancen – ergänzender virtueller Geschichtsvermittlung an Gedenkorten nehmen.

Macht mit bei der Code Week Hamburg!

Kathrin Joswig, Hamburger Öffentliche Bücherhallen
Catharina Koller, Körber-Stiftung
Die Code Week Hamburg lädt Kinder und Jugendliche ein, Spaß am Programmieren, Basteln und Tüfteln zu entdecken. Ausgerichtet wird sie von der Körber-Stiftung in Kooperation mit den Bücherhallen Hamburg, das jährlich wachsende Programm von Workshops und Mitmachangeboten wird von vielen Engagierten aus Coding- und Maker-Initiativen, Schulen, Hochschulen und Unternehmen getragen. In der Session werden Einblicke in die Arbeit zur Code Week in Hamburg und in die Kooperation mit den Bücherhallen gegeben und mögliche Ansätze für die Sessionteilnehmer diskutiert, wie sie sich am Programm der Code Week beteiligen können.

TICKETS

Die Tickets sind in diesem Jahr dank der HOOU Partnerschaft ausnahmsweise kostenlos.

Ein Ticket beinhaltet das Programm (Keynote, Sessions) und Catering für das stARTcamp Hamburg.
Die kostenlose Ticketausgabe erfolgt über den Co-Organisator Multimedia Kontor Hamburg (HOOU@MMKH) in der Reihenfolge der Anmeldungen und ist auf 120 Tickets begrenzt.

Änderungen vorbehalten.


Veranstaltungsort


HAW Hamburg – Fakultät DMI

Forum Finkenau

Finkenau 35, 22081 Hamburg

DAS STARTCAMP STARTET IN


KONTAKT ZUM MITVERANSTALTER
HAMBURG OPEN ONLINE UNIVERSITY


HOOU@MMKH, Saarlandstrasse 30, 22303 Hamburg
Katrin Schröder, Tel. 040 303857916
E-Mail: k.schroeder@mmkh.de

WIR BEDANKEN UNS BEI UNSEREN FÖRDERERN


stARTcamp Hamburg meets HOOU 2019

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